Premiere: EINE NIERE HAT NICHTS MIT POLITIK ZU TUN

gespenster des totaliautaripostkommupseudoeurasiismus

»Das Problem besteht nicht darin, dass der Mensch in einer Welt des Absurden und des Schmerzes lebt – das Problem ist, dass wir uns davon zu überzeugen versuchen, dass dem nicht so sei.« (Stanislav Aseyev)
Warum tut der Mensch, der denken kann, seinem Mitmenschen Isolation, Folter und Erniedrigung an? Kann jemand, der frei denken kann, einem anderen so etwas antun? Kann ich wirklich frei denken und wer kann das? Marina Frenk und die Band The Disappointalists begeben sich in einer installativen Zelle auf eine klingende innere Reise in die »Ideen« des totaliautaripostkommupseudoeurasiistischen Raums. Wie denkt sich eine »Neue Welt« in den osteuropäischen Ländern und auch in Russland in Anbetracht einer »Russischen Welt«, in der nach der Meinung des rechten Philosophen Alexander Dugin »die Idee der universellen Menschenrechte nichts Universelles an sich hat«?


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Premiere am 28/September 2023

Hinweis: In der Produktion kommen an vereinzelten Stellen Stroboskop-Lichteffekte und laute Musik zum Einsatz.


Foto: Esra Rotthoff
Bühnenfotos: Ute Langkafel MAIFOTO
Trailer: Schnittmenge

Im Rahmen des 6. Berliner Herbstsalon LOST – YOU GO SLAVIA.

Regie, Konzept & Musikalische Mitarbeit
Marina Frenk
Komposition & Musikalische Leitung
Paul Brody

Team

Dramaturgie

Outside Eye

Lichtdesign

Besetzung

Marina Frenk

Pressestimmen

»Das beweist auch Marina Frenk mit ihrer großartigen Performance, in der sie mit der Band The Disappointalists‹ (Lisa Hoppe, Paul Brody, Christian Dawid) dem Krieg nachspürt, der gegen die geistige Freiheit auch in den Gefängnissen geführt wird. Es geht dabei nicht um Einfühlung oder Betroffenheit. Sondern um einen genauen Blick auf die Methoden des Brechens von Menschen.«

Patrick Wildermann, Tagesspiegel