Am 5. Februar 2023 lud das Gorki zur Buchvorstellung von Zekamerone: »Maxim Znak, ein brillanter Jurist und prominentes Mitglied der belarussischen Oppositionsbewegung, wurde im Herbst 2020 verhaftet und im September 2021 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. In seinem Zekamerone (von »zek«, dem russischen Akronym für Häftling), das er im ersten Jahr seiner Haft schrieb, erzählt er pointiert, ironisch und mit erstaunlichem Humor von seinem neuen Alltag. Seine Geschichten legen Zeugnis ab von Widerstand und Selbstbehauptung, vom leisen und lauten Verrücktwerden.« Seit Mitte Dezember 2025 sind neben anderen prominenten Oppositionellen auch Maxim Znak und Maria Kalesnikava in Freiheit und sprechen jetzt selbst, gemeinsam mit der Schriftstellerin Herta Müller und Tatsiana Khomich – Repräsentantin für politische Gefangene des Koordinierungsrates von Belarus – über die Situation in Belarus und lesen aus Zekamerone.
Unterstützt von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO)