SOLANGE WIR ERINNERN

SCHAFFUNG EINES HANAU-GEDENKTAGS AN SCHULEN


In Kooperation mit dem Eckener-Gymnasium und der Carl-von-Ossietzky-Schule

»Man sieht halt, dass Morde nicht hätten passieren müssen und wie wichtig es ist, dass man die Opfer, die unschuldig sind und sinnlos gestorben sind, ehrt und an sie erinnert.« – Kommentar eines Schülers aus dem Projekt

Berliner Schüler*innen entwickeln in wöchentlichen Proben eine künstlerische Interventionen zu den Fragen: Wie kann man zu einer Gedenkkultur und würdevollen Erinnerung an die Todesopfer rechter Gewalt beitragen? Wie können wir uns mit den Betroffenen solidarisieren und aktiv für Veränderung sorgen? 

Ziel sind künstlerisch gestaltete Gedenktage an Schulen, die den Fokus auf den rechtsextremen Anschlag in Hanau, auf die Erinnerung an die Todesopfer sowie die (Nicht- Aufarbeitung des Anschlags durch den Verfassungsschutz und die Polizei legen. Entsprechend der gewählten Perspektiven der Jugendlichen unterstützen Expert*innen, Künstler*innen und Medienschaffende das Projekt mit Impulsen.

Die Ergebnisse der Schüler*innen werden im Februar zum Hanau-Gedenken in der gesamten Schule vorgestellt und fließen in Teilen ins Gorki zurück. Sie möchten Anregungen geben, auch künftig in Schulen am Gedenken an Opfer rechter Gewalt mitzuwirken und die Aufmerksamkeit in der ganzen Gesellschaft erhöhen. 

Projektleitung Hiyam Biary & Elona Beqiraj

 

ERÖFFNUNG: PERFORMANCE & AUSSTELLUNG
Performance und Ausstellung von und mit Schüler*innen der Carl-von-Ossietzky-Schule und des Eckener-Gymnasiums
STUDIO Я 15/FEBRUAR 19:00

 

AUSSTELLUNG
JURTE 16–22/FEBRUAR 16:00–20:00

 

Solange wir erinnern ist ein Projekt von Theater findet Stadt e. V., gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung