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Prosa der Verhältnisse #36: »HEIM.STATT«

Wie klingt und was zeigt die Sprache der Flucht, der Verfolgung und des Auseinanderreißens? Esther Kinsky sammelt in Heim.Statt Bilder einer Mythologie der Versehrungen in unserer Gegenwart. Sie horcht den Stimmen nach, die in unbekannten Sprachen zu ihrem Gefühl finden und der Stille, die auf das Verstummen folgt. Die kurzen hellen Rufe einer Schwalbe mögen hier die Stimme einer Frau sein, die ihre Zunge verlor. Deniz Utlu spricht mit Esther Kinsky über eine Poetik, die sich den Gegenwartsbedingungen der Gewalt verweigert und so heimkehrt zu einer Sprache der Wandelbarkeit.

Kuration & Moderation
DENİZ UTLU
Aktuelles Datum
Mi.
20:30
Studio Я

Lesung & Gespräch
 


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