Der Film Heval Birako von Numan Yiğit und Önder Çakar basiert auf den Aufzeichnungen des kurdischen Journalisten Nazım Daştan, der 2024 bei einem türkischen Drohnenangriff in Rojava getötet wurde. Der Film erzählt nicht nur eine Geschichte über Widerstand und Befreiung, sondern spiegelt auch die Realität einer Region wider, in der Kunst untrennbar mit politischem Engagement und gemeinschaftlichem Überleben verbunden ist.
Heval Birako ist ein Beispiel dafür, wie die Filmkommune in Rojava Geschichten aus dem Volk gemeinsam erarbeitet, produziert und verbreitet – als Teil eines kulturellen Widerstands. Für den Regisseur Numan Yiğit ist Heval Birako weit mehr als ein Film, ein Beispiel wie sich in Rojava ein alternatives, widerständiges Filmschaffen trotz Krieg und knapper Ressourcen entwickelt und ein kollektives Gedächtnisprojekt, das der Geschichte und dem Kampf eines Volkes cineastische Ausdruckskraft verleiht. Im Zentrum der Handlung steht ein Geschwisterpaar und ihre Flucht aus der Gefangenschaft der Terrormiliz »Islamischer Staat (IS)«, eine Geschichte, die auf wahren Erlebnissen basiert.
Spielfilm von Numan Yiğit (Regie) und Önder Çakar (Drehbuch)
112 min, 2025, Rojava/Syrien
TUR/DE
Gespräch mit Numan Yiğit und Önder Çakar
Opening speech von Zehra Doğan
Moderation Can Dündar
Konsekutivübersetzung Tunçay Kulaoğlu
Filmplakat: Heval Birako