Zur Mietvertragskündigung der Gorki-Werkstätten

Zur Pressemeldung des Personalrates des Maxim-Gorki-Theaters und der Situation der Mietvertragskündigung der Dekorationswerkstätten durch den Bühnenservice

Bezugnehmend auf die Pressemeldung des Personalrates des Maxim Gorki Theaters vom 01.06.2026 äußert sich der Geschäftsführende Direktor des Theaters, Torben Schumacher, dass es korrekt sei, dass der Bühnenservice Berlin, der zur Stiftung Oper in Berlin gehört, den Mietvertrag zum 31.12.2026 gekündigt hat. Die Kündigung sei erst wirksam mit einer schriftlichen Bestätigung der Senatskanzlei, die noch nicht erfolgt ist. In den Verhandlungen um eine Mieterhöhung konnte in drei Verhandlungsrunden keine Einigung gefunden werden, da das Theater gezwungen gewesen wäre, die Miete komplett dem eigenen Etat zu entnehmen. Bisher werden die Mietzahlungen für Theaterbühne, Probebühnen oder Verwaltungsgebäude über Zuschüsse erstattet.

Die neue Miete bedeutet nach der jährlichen Einsparvorgabe von rund einer Mio. € seit 2025 eine weitere Kürzung der Förderungen und damit zusätzliche einschneidende Maßnahmen für das Theater. Die angedachte Miethöhe entspräche mindestens den Kosten einer künstlerischen Produktion, die dann zusätzlich im Spielplan gestrichen werden müsste.

Das Theater setzt auf die Politik und den Senat und hofft in weiteren Gesprächen auf eine einvernehmliche und gute Lösung für das Gorki.

02.06.2026

Der Geschäftsführende Direktor im Namen der Direktion des Maxim Gorki Theaters.