Valerie Göhring

Valerie Göhring, geboren 1992, studierte Theaterwissenschaften und Urbanistik an der Universität Leipzig und hospitierte währenddessen am Thalia Theater Hamburg, Centraltheater Leipzig und Schauspiel Hannover. Sie ist Mitbegründerin des Fuchsbau Festival in Hannover. 2014 nahm sie am Forum junger Theaterkritiker der Theaterbiennale in Wiesbaden teil. 2015 war sie Stipendiatin des Theatertreffen-Blog. Ab der Spielzeit 2014/15 arbeitete sie als Dramaturgieassistentin am Schauspiel Frankfurt. Berufsbegleitend studierte sie »Kuratieren in den szenischen Künsten« in München und Salzburg. In der Spielzeit 2017/18 arbeitete sie in der Dramaturgie des Berliner Ensembles und betreute hier unter anderem den »Salon für Text und Musik« in Kooperation mit der Zeitschrift DAS WETTER und die Architekturreihe BERLIN 3000. Gemeinsam mit der Autorin Mirna Funk kuratierte sie den Thementag »Connecting the Dots« zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Ab der Spielzeit 2018/19 bis zum Ende der Intendanz von Matthias Lilienthal ist Valerie Göhring Dramaturgin an den Münchner Kammerspielen. Hier kuratierte sie das Festival »Warszawa-Munich« in dessen Fokus junge polnische Künstler*innen standen und arbeitete u.a. mit Christopher Rüping, Ersan Mondtag, Anta Helena Recke und Felix Rothenhäusler. Die Produktionen Dionysos Stadt und Die Kränkungen der Menschheit wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Nebenbei arbeitete sie als Gast-Kuratorin am Künstlerhaus Mousonturm und kuratierte gemeinsam mit Matthias Pees das Festival »Unfuck my future. How to live together in Europe«. 2020 wurde sie mit dem Marie-Zimmermann-Stipendium der Akademie Schloss Solitude ausgezeichnet. Ab der Spielzeit 2020/21 arbeitet sie als Dramaturgin am Maxim Gorki Theater in Berlin.