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Sein oder Nichtsein

Nick Whitby

Spieldauer: 3:15h inkl. einer Pause
Ronald Kukulies
Josef Tura, Schauspieler
Sabine Waibel
Maria Tura, Schauspielerin
Hans Löw
Stanislaw Sobinsky, polnischer Fliegeroffizier
Anka Graczyk
Dowasz, Regisseur
Johann Jürgens
Grünberg, Chargenspieler
Horst Westphal
Bronski, Chargenspieler
Wilhelm Eilers
Professor Silewski, Spion der Gestapo
Holger Stockhaus
Gruppenführer Erhardt, Mitglied der Gestapo
Martin Otting
Sturmführer Schulz, Mitglied der Gestapo
Frank Israel
Franek
Daniel Regenberg
Pianist
Regie Milan Peschel, Bühne und Kostüme Magdalena Musial, Dramaturgie Andrea Koschwitz
Komödie nach dem Film „To Be or Not To Be” von Ernst Lubitsch
Drehbuch von Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel
Koproduktion mit dem Narodowy Stary Teatr Krakau

Premiere am 27. März 2011 im Narodowy Stary Teatr Krakau
Berliner Premiere am 14. April 2011 im Maxim Gorki Theater Berlin

Warschau 1939: Im Polski Theater finden die Proben zu einer Nazi-Satire statt. Aus Rücksichtnahme auf den deutschen Nachbarn wird das Stück jedoch von der polnischen Zensurbehörde abgesetzt. Man spielt wieder „Hamlet“ und das berühmte Schauspieler-Ehepaar Josef und Maria Tura lebt weiter sein erfolgreiches Theaterleben zwischen Verführung und Eifersucht. Gerade will der junge Verehrer Stanislaw Maria dazu überreden, sich von ihrem Mann zu trennen, da besetzt die deutsche Wehrmacht Polen. Stanislaw kämpft als polnischer Flieger in England. Durch Zufall erfährt er dort, dass Professor Silewski als Spion mit geheimen Informationen für die Gestapo auf dem Weg nach Warschau ist. Stanislaw wird nach Warschau eingeschleust, um die Katastrophe zu verhindern. Sein erster Weg führt zu Maria und ihrem eifersüchtigen Ehemann. Ernst Lubitschs meisterhafte Filmkomödie aus dem Jahr 1942 wurde vielfach kritisiert: Man mache sich über Polen lustig und verharmlose das Grauen des 2. Weltkrieges. Doch wie die polnische Schauspieltruppe in Nazi-Kostümen bei höchster Lebensgefahr die Gestapo hinters Licht führt, ist bis heute eine starke Hymne an den Geist des Widerstands.

In Koproduktion mit dem Krakauer Stary Teatr hat der Regisseur Milan Peschel den Stoff zunächst mit dem dortigen Ensemble und anschließend mit Schauspielern des MGT Berlin inszeniert.

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