1 von 8

Schwarze Jungfrauen

von Feridun Zaimoğlu und Günter Senkel

Melek Erenay
Rollstuhlfahrerin
Pınar Erincin
Bosnierin
Marina Frenk
Studentin
Marleen Lohse
Konvertierte
Cynthia Micas
Berlin
Regie Neco Çelik, Bühne Mascha Mazur, Dramaturgie Insa Popken / Tunçay Kulaoğlu / Necati Öziri (Gorki)
Schwarze Jungfrauen fragen, warum Allah kein Ausländer ist und die Gottkriminalität notwendig? Wodurch wird der weichgespülte Islam halal und warum wacht man morgens mit Flöhen auf, wenn man mit Gottlosen geschlafen hat? Nicht zuletzt geht es ihnen um die perfekte Symbiose von Sex und Islam. Ihre fromme These lautet: Nackt bedeutet nicht gleich ungläubig und vollbandagiert ist nicht gleich Gott unterworfen. Bedrohlich radikal, unerwartet freizügig und voller menschlicher Sehnsüchte erzählen sie von ihren Reisen.
Schwarze Jungfrauen, entstanden 2006 als Auftragsarbeit für das Theaterfestival Beyond Belonging, basiert auf Interviews, die Feridun Zaimoğlu und Günter Senkel mit jungen Neomuslimas in Deutschland geführt haben. Für ihr Stück wurden sie von Theater heute unter die besten Dramatiker des Jahres gewählt. Çeliks Inszenierung wurde im folgenden Jahr zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.
Bereits 2001 wurde mit Zaimoğlus Text Koppstoff die Subkultur junger Frauen in den großen Metropolen am Maxim Gorki Theater verhandelt.

Übernahme der Produktion vom Ballhaus Naunynstraße - Uraufführung am Hebbel am Ufer im Rahmen von Beyond Belonging - Migration, kuratiert von Shermin Langhoff, März 2006
Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg

Derzeit keine Termine verfügbar