Foto: Oliver Feldhaus
Ute Langkafel, MAIFOTO
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In unserem Namen

Textfassung von Sebastian Nübling, Ludwig Haugk, Julia Pustet
Unter Verwendung von Aischylos' Die Schutzflehenden, Elfriede Jelineks Die Schutzbefohlenen, der 42. Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages sowie Originalbeiträgen der Schauspieler*innen

Herbstsalon, Premiere, with German and English surtitles
Besetzungsliste
Regie Sebastian Nübling, Ko-Regie, Choreinstudierung, Musik Lars Wittershagen, Bühne Magda Willi, Video Jesse Jonas Kracht, Kostüme Ursula Leuenberger, Dramaturgie Ludwig Haugk, Mitarbeit Dramaturgie, Recherche Julia Pustet
In unserem Namen werden von Flucht Betroffene inhaftiert, abgeschoben, kriminalisiert. In unserem Namen baut Europa die Zinnen seiner Festung aus. Sebastian Nüblings Inszenierung befragt anhand der Texte von Aischylos und Jelinek das demokratische Gefüge Berlins: Wer repräsentiert wen?

Unter dem Eindruck des politischen Protests von Geflüchteten in Österreich schrieb Elfriede Jelinek 2013 ihr Stück Die Schutzbefohlenen in Anlehnung an Aischylos‘ Tragödie Die Schutzflehenden. Es entstand ein wütender Text, der eindringlich die tragische Situation Fliehender formuliert: »Wir leben, wir leben. Und vielmehr ist es auch nicht als Leben, nach Verlassen der göttlichen Heimat.«

Sebastian Nübling bringt in seiner chorisch-theatralischen Installation Jelineks Text mit dem antiken Original in Kontakt und stellt sie der politischen Sprache unserer Tage gegenüber. Wer spricht und was geschieht in unserem Namen? Ein vielsprachiges Ensemble trägt diese und weitere Fragen in den demokratischen Raum der alten Singakademie. Täglich. Mit offenem Ausgang.

Variable Sitzgelegenheiten vorhanden. Für Zuschauer*innen mit gesundheitlichen Einschränkungen stehen Sitzplätze zur Verfügung.
Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters. Aufführungsrechte Die Schutzbefohlenen von Elfriede Jelinek: Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg. Aufführungsrechte Die Schutzflehenden von Aischylos in einer Übersetzung von Dietrich Ebener: Drei Masken Verlag GmbH, München. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Der Monolog von Thomas Wodianka basiert auf einem Text von Stewart Lee.