Deutsch-Israelische Literaturtage 2012

Filmnacht: Arab Labor

Das Fernsehen ist wie kaum ein anderes Medium in der Lage, ein für Massen gleichzeitig erlebbares und verbindendes Ereignis zu schaffen. In dieser Hinsicht ist dem israelisch-palästinensischen Schriftsteller und Drehbuchautor Sayed Kashua ein großer Wurf gelungen: Jede Folge seiner bitter-ironischen TV-Sitcom Arab Labor (Avoda Aravit) wird von Millionen Israelis und Palästinensern verfolgt. Im Mittelpunkt der Serie steht die palästinensisch-israelische Familie Alian in ihrem täglichen Kampf zwischen Anpassung und Abgrenzung. Insbesondere die Vaterfigur Amjad, Journalist bei einer jüdisch-israelischen Zeitung, verzweifelt in seiner Hassliebe gegenüber seiner palästinensischen Identität und der gleichzeitig großen Sehnsucht, in die israelische Gesellschaft integriert zu sein.
Nach einem Gespräch mit dem Hauptdarsteller Norman Issa (angefragt) werden mehrere Folgen der letzten Staffel gezeigt.

Sprache: Hebräisch/Arabisch mit engl. Untertiteln

Die Veranstaltung ist Teil der deutsch-israelischen Literaturtage, die vom 25.-29. April 2012 in Berlin stattfinden und vom Goethe-Institut e.V. und der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.organisiert werden.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunfsforum, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Botschaft des Staates Israel in Berlin.

In Zusammenarbeit mit Literaturhaus Berlin, Deutsches Theater und Maxim Gorki Theater.

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