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Der Penner ist jetzt schon wieder woanders

Juri Sternburg

Spieldauer: 1:15h
Anne Müller
Andrej
Aenne Schwarz
Junge Frau / Sprüher / Frau
Gunnar Teuber
Verleger / Rentnerin / Mann / Polizist
Wolfgang Hosfeld
Gott / Kellner
Regie Ekat Cordes, Bühne Anna Bergemann, Kostüme Kerstin Narr, Puppenbau Olivia Carye-Hallstein, Musik Jan S. Beyer, Jörg Wockenfuß (Testsieger), Dramaturgie Sibylle Dudek
Ausgezeichnet mit dem Förderpreis des Stückemarktes im Rahmen des Theatertreffens 2011, gestiftet von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Premiere am 15. Januar 2012 im Gorki Studio Berlin

Andrej und Igor steigen in eine Berliner U-Bahn auf der Suche nach ihrem Dealer. Die Fahrt, die nun beginnt, wird zum Höllentrip, den keiner der anderen Fahrgäste überleben wird. Wahllos, ohne Empathie und scheinbar ohne Motiv morden die beiden: Ein Verleger, ein Graffitisprüher, eine Rentnerin, ein Touristenpärchen, ein Polizist müssen sterben. Nach dem sechsten Mord sitzt unvermittelt Gott zwischen Andrej und Igor. Doch statt sie zu stoppen und seine Allmacht walten zu lassen, ist Gott mit der Lektüre von Sir Arthur Conan Doylebeschäftigt. Bereitwillig beantwortet er die Fragen der beiden, erzählt von der Zukunft Europas und Afrikas und diktiert die Lottozahlen. Kurz vor dem Bahnhof Friedrichstraße wird Gott von Igor getötet und löst sich anschließend in Luft auf: „Der Penner ist jetzt schon wieder woanders.“ Igors und Andrejs Fahrt geht weiter... Mit viel Sinn für abgründigen Humor schickt Juri Sternburg seine beiden Protagonisten auf eine Sinnsuche, die zum nihilistischen Roadmovie gerät.

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