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Keine Vorstellung DEMENZ DEPRESSION UND REVOLUTION am 6. Februar 2013
Da wir die Vorstellung DEMENZ DEPRESSION UND REVOLUTION nur im Einvernehmen mit Frau Teresa Enke zeigen wollen und die Gespräche zum jetzigen Zeitpunkt noch zu keinem Abschluss gelangt sind, wird die geplante Vorstellung am 6. Februar zu unserem größten Bedauern nicht stattfinden können.
Keine Vorstellung DEMENZ DEPRESSION UND REVOLUTION am 19. Januar 2013
Nach gründlicher Beratung mit den an der Inszenierung DEMENZ DEPRESSION UND REVOLUTION Beteiligten haben wir uns aus künstlerischen Gründen entschlossen, am Samstag, 19. Januar 2013 die ursprünglich dreiteilige Inszenierung nicht in einer unvollständigen zweiteiligen Version zu zeigen.
Dem Maxim Gorki Theater ist es nach wie vor ein wichtiges Anliegen, mit Frau Enke über den zweiten Teil "DEPRESSION" zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, um die Inszenierung zukünftig wieder in ihrer ursprünglichen Form zeigen zu können. Nach anwaltlicher Auskunft stehen einer Einigung keine rechtlichen Fragen im Wege. Da die Gespräche zwischen den Verantwortlichen noch nicht abgeschlossen sind, werden wir die Vorstellung vorläufig komplett aussetzen.
Wir sind zu der Überzeugung gelangt, mit einer zweiteiligen Fassung (ohne den Teil DEPRESSION) unseren Zuschauern die ursprüngliche künstlerische Intention der Inszenierung nicht mehr nachvollziehbar vermitteln zu können.
Anstelle der Aufführung werden wir am Samstag, 19. Januar 2013 eine einmalige Lesung von Fritz Katers neuem Stück "5 morgen" mit dem gesamten Ensemble der Produktion DEMENZ DEPRESSION UND REVOLUTION zeigen.
STELLUNGNAHME DES MAXIM GORKI THEATERS ZUR INSZENIERUNG "DEMENZ DEPRESSION UND REVOLUTION"
Am Samstag, 5. Januar 2013, hatte die Produktion "demenz depression und revolution" am Maxim Gorki Theater Premiere. Zur Uraufführung kam damit ein Text des Autors Fritz Kater, der im henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin verlegt wird und bei dem die Rechte an diesem Stück liegen. In diesem dreiteiligen Werk, untertitelt mit "studie zu 3 mythen der gegenwart", transformiert der Autor Fritz Kater medial viel diskutierte Themen zu einer künstlerischen Übersetzung. Im zweiten Teil "Depression" wird die Geschichte einer Depression eines Fußballtorwarts thematisiert, in die Facetten des in der Öffentlichkeit mit großer Anteilnahme diskutierten Lebens- und Leidensweges von Robert Enke eingearbeitet worden sind.
Sollten durch unsere Aufführung die Gefühle von Frau Enke verletzt worden sein, bedauern wir dies außerordentlich. Dem Maxim Gorki Theater und dem Team um den Regisseur Armin Petras ging es ausschließlich darum, an dieser Stelle das persönliche Schicksal Enkes und seines Krankheitsbildes in einen archetypischen und damit allgemeingültigen Fall zu überführen und sich auf diesem Weg mit der Krankheit Depression künstlerisch auseinanderzusetzten und das Ergebnis zur Diskussion zu stellen. Den an einer Depression Erkrankten wird in unserer Inszenierung Hochachtung und Respekt entgegengebracht, wie sich auch der Premierenberichterstattung entnehmen lässt.
Dem Maxim Gorki Theater ist es ein wichtiges Anliegen alle durch das Theaterstück entstandenen Probleme und Fragen einvernehmlich mit Frau Enke zu klären und zu einer Lösung beizutragen. Bis eine solche gefunden ist, verzichtet das Maxim Gorki Theater bis auf weiteres auf die Ansetzung des zweiten Teils der Aufführung.