Archiv

Albert Hetterle (1968-1994), der zweite Intendant des Hauses, machte das Maxim Gorki Theater zu einer Bühne, die zunehmend für die kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart stand. Der Regisseur Thomas Langhoff inszenierte hier unter anderem Tschechows "Drei Schwestern" und Volker Brauns "Die Übergangsgesellschaft". Diese Inszenierungen waren wichtige kulturpolitische Ereignisse und Reibungspunkte der späten 80er Jahre.

Während der Intendanz von Bernd Wilms (1994-2001) konnte sich das Haus durch bekannte mit Berlin assoziierte Stoffe wie "Der Hauptmann von Köpenick" und "Berlin Alexanderplatz" weiter klar behaupten und unter der Leitung von Volker Hesse (2001-2006) wurden die Interpretationen klassischer wie moderner Stoffe und deren politische Relevanz zentral gesetzt.

Der Regisseur und Autor Armin Petras ist seit der Spielzeit 2006/2007 Intendant des Maxim Gorki Theaters Berlin. Zeitgenössische Inszenierungen der klassischen Dramatik und der klassischen Moderne des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Stoffe aus Berlin und Brandenburg bestimmen den Spielplan der großen Bühne und prägen die aktuelle Ära des kleinsten Schauspielhauses in der Mitte Berlins. Das Maxim Gorki Theater interessiert der lebendige Geschichtsraum Berlin und vor allem die Bewohner dieser Stadt.

Spielzeiten
2006/07 - 2013

Intendanz Armin Petras
Zu den Produktionen ab der Spielzeit 2006/2007 finden Sie hier ein vollständiges Web-Archiv.

Kontakt Archiv

Bei allen Anfragen an das  Archiv wenden Sie sich bitte an Frau Sylvia Marquardt: marquardt@gorki.de;
Tel (030) 20221322.