Foto: Bettina Stöß
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Anna Karenina

Leo Tolstoi

Spieldauer: 3:00h inkl. einer Pause
Fritzi Haberlandt
Anna Karenina
Ronald Kukulies
Karenin, ihr Mann
Bernd Michael Lade
Stefan, Annas Bruder
Claudia Geisler
Dascha, seine Frau
Wanda Perdelwitz
Kitty, Daschas Schwester
Robert Kuchenbuch
Lewin, Gutsbesitzer aus der Provinz
Milan Peschel
Wronski
Regie Jan Bosse, Bühne Stéphane Laimé, Kostüme Kathrin Plath, Musik Arno Kraehahn, Video Meika Dresenkamp, Dramaturgie Andrea Koschwitz
Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen
Uraufführung der Dramatisierung von Armin Petras

Premiere am 16. Mai 2008 in der Grubenausbauwerkstatt in Marl, Ruhrfestspiele Recklinghausen
Berliner Premiere am 27. Mai 2008 im Maxim Gorki Theater Berlin

Moskau um die Jahrhundertwende. Ein Zufall führt sie zusammen: Die verheiratete Anna Karenina und Graf Wronski. Eine übermächtige Liebe beginnt. Absolutes Glücksverlangen und familiäre Verpflichtungen zerreißen Annas Herz und ihre Seele. Gutsbesitzer Lewin verliert die Liebe seines Lebens. Auf der "Eisbahn der Gefühle" gleitet seine Braut Kitty an ihm vorbei. Kittys Schwester Dascha versucht, das unglückliche Paar wieder zu vereinen. Sie kennt die Leere einer unglücklichen Ehe. Ihr Mann Stefan gefällt sich in der Pose des Lebemanns und sein souveränes Desinteresse an Gott, der Welt und seiner Familie macht ihn zum Sieger im Wechselspiel der verzweifelten Beziehungen. "Jeder sah das Leben, das er führte, als das einzig richtige an und das Leben des Freundes als Scheinleben."
Leo Tolstois zwischen 1873 und 1877 entstandener Roman über den Hunger nach der absoluten Liebe und deren Folgen zeichnet in seinem Kern ein zeitgenössisches Konfliktfeld. Armin Petras hat "Anna Karenina" für die Bühne bearbeitet. Er führt seine sieben Hauptfiguren in einen bitteren Reigen der Gefühle und erzählt von ihrer verzweifelten Sucht nach dem individuellen Glück.

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