Foto: Thomas Aurin
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Der Kleine Bruder

Sven Regener

Theatertag: Theatertag: Einmal monatlich können Sie eine festgelegte Vorstellung zum Einheitspreis von 10 Euro besuchen.
Spieldauer: 3:00h inkl. einer Pause
Paul Schröder
Frank Lehmann
Ronald Kukulies
Karl Schmidt
Peter Kurth
Erwin Kächele
Holger Stockhaus
H.R. / P. Immel / Martin Bosbach
Michael Klammer
Wolli / Marko
Sabine Waibel
Almut / Edith / Helga
Frank Israel
Frankie
Martin Otting
Martin
Maike Rosa Vogel
Musikerin
Regie Milan Peschel, Bühne und Kostüme Magdalena Musial, Musik Maike Rosa Vogel, Video Mieke Ulfig, Dramaturgie Jens Groß
Premiere am 1. April 2012 im Maxim Gorki Theater Berlin

Berlin-Kreuzberg, November 1980: Im Schatten der Mauer gedeiht ein Paralleluniversum voller Künstler, Hausbesetzer, Kneipenbesitzer, Kneipenbesucher, Hunde und Punks. Bier, Standpunkte, Reden, Verräterschweine — alles ist da. Nur eins fehlt: Jemand, der alles mal richtig durchdenkt. Frank Lehmann aus Bremen fährt nach Berlin zu seinem großen Bruder Manni, der dort als Künstler lebt und eine große Nummer ist. Dachte er. Doch Manni ist weg. Anstelle seines Bruders soll Frank an einem kurzfristig anberaumten Krisenplenum teilnehmen. Ein Plenum der Hausbesetzer, der selbsterklärten Künstler, der Linken, der Punks oder was? Wer gehört zu wem und wer will eigentlich was? Eine lange Nacht beginnt, in der Frank Lehmann lernt, dass in einer Welt, in der alle Künstler sein wollen, nichts notwendigerweise das ist, als was es erscheint, und in der er mehr über seinen Bruder erfährt, als er wissen will, aber nie das, wonach er fragt. Ganz nach dem Motto von Karl, dem Typ, den Frank auf Anhieb nicht mag und der sein bester Freund werden wird: „Das ist wie in der Geisterbahn. Jetzt sind alle eingestiegen, und der Bügel geht runter, und dann müssen das auch alle bis zu Ende mitmachen ...“

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