Milan Peschel

* 1968 in Berlin
studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin. Es folgten Engagements an der Neuen Bühne Senftenberg und am Hans-Otto-Theater Potsdam. Von 1997 bis 2008 war Milan Peschel Mitglied des Ensembles der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Er arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Frank Castorf, Dimiter Gottscheff, Thomas Bischoff und Jan Bosse. Zudem verbindet ihn eine lange Arbeitsbeziehung mit Armin Petras, unter dessen Regie er u. a. an den Uraufführungen von "Fight City. Vineta", "zeit zu lieben zeit zu sterben" und "3 von 5 Millionen" mitwirkte.
Als Schauspieler ist er am MGT als Wronski in "Anna Karenina" zu sehen. Seit 1999 übernahm er zahlreiche Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, u. a. "Netto" (Regie: Robert Thalheim) und "Lenz" (Regie: Thomas Imbach). Zuletzt war er in "Halt auf freier Strecke" (Regie: Andreas Dresen) im Kino zu sehen und wurde dafür mit dem Bayerischen Filmpreis, dem Preis der deutschen Filmkritik, dem Darstellerpreis des Internationalen Filmfestival Las Palmas sowie einer Nominierung für den Deutschen Filmpreis geehrt. Als Regisseur arbeitete Milan Peschel für P14, das Jugendtheater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am Theater an der Parkaue ("Der Fischer und seine Frau", "Das doppelte Lottchen"), in Dänemark am Aalborg Theater ("Macbeth") sowie am Aarhus Theater ("Nora") und am Maxim Gorki Theater Berlin ("Mala Zementbaum", "Die Glasmenagerie", "Sein oder Nichtsein").

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