Georg Büchner
studierte zwischen 1831 und 1834 in Straßburg, Gießen und Darmstadt Medizin, während er gleichzeitig politisch agitierte und an der republikanischen Bewegung in Hessen teilnahm. Nachdem er 1834 in Gießen die "Gesellschaft für Menschenrechte" gegründet und die politische Flugschrift "Der Hessische Landbote" veröffentlicht hatte, beides mit dem Ziel, die reaktionären Verhältnisse in Hessen zu ändern, musste er im März 1835 nach Straßburg fliehen. Hier schrieb er nicht nur die Novelle "Lenz" und die Komödie "Leonce und Lena", sondern arbeitete auch intensiv an seiner Dissertation über die Schädelnerven der Fische. Büchner strebte nicht die Karriere eines freien Schriftstellers an, sondern eine Dozentur an der Universität Zürich, wohin er im Oktober 1836 übersiedelte. In Zürich entstand "Woyzeck", sein letztes, Fragment gebliebenes, Werk. Der Wunsch nach einer Dozentur an der Universität blieb unerfüllt.
Georg Büchner starb am 19.02.1837 im Alter von nur 23 Jahren in Zürich an Typhus.