Antú Romero Nunes

* 1983 in Tübingen
Studium der Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, das er 2009 mit seiner Diplominszenierung „Die Geisterseher“ nach Friedrich Schiller am Maxim Gorki Theater Berlin erfolgreich beendete. Während seines Studiums entstanden Arbeiten an der bat- Studiobühne (u. a. „Don´t wanna die watching Spiderman 3“, eingeladen zu Festivals und Gastspielen nach Straßburg, Lyon, Montpellier und Paris sowie 2009 zum Heidelberger Stückemarkt ins „Forum Junge Regie“), dem Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und dem Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit der Spielzeit 2009/2010 inszenierte Antú Romero Nunes u. a. am Thalia Theater Hamburg sowie am Schauspiel Frankfurt (z.B. „Peer Gynt“, eingeladen zum Festival RADIKAL JUNG 2011) und am Schauspielhaus Zürich. Seine Diplominszenierung „Der Geisterseher“ wurde 2010 zum Festival RADIKAL JUNG des Münchner Volkstheaters eingeladen, sowie 2011 zu den Internationalen Schillertagen am Nationaltheater Mannheim. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist er Hausregisseur am Maxim Gorki Theater Berlin. Inszenierungen am MGT: Uraufführung von Oliver Klucks „Das Prinzip Meese“. In der Kritikerumfrage von „Theater heute“ wurde Antú Romero Nunes für diese Arbeit zum „Nachwuchsregisseur des Jahres 2010“ gewählt. Für seine Inszenierung „Rocco und seine Brüder“ am Maxim Gorki Theater wurde er 2011 mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis (der mit dem Eysoldt-Preis verbundene Förderpreis für junge Regisseure der Stadt Bensheim) ausgezeichnet und zum Festival RADIKAL JUNG 2012 eingeladen. 2011 inszenierte er am MGT im Rahmen des Kleistfestivals „Die Familie Schroffenstein“ und 2012 „zeit zu lieben, zeit zu sterben“ von Fritz Kater und "Die RÄUBER" nach Friedrich Schiller.