Schwimmen lernen
Schwimmen lernen

Schwimmen lernen

ein Lovesong von Sasha Marianna Salzmann

Felicia und ihr Freund Pep heiraten, als sie ganze fünf Wochen zusammen sind. Sie liebt ihn, er liebt sie. Pep bietet Felicia ein warmes Jäckchen, wenn es windet und mit Pep sind für Felicia selbst die alkoholisierten Kuchensonntage mit Schwiegervater ein Abenteuer. Pep hält ihre Beziehung für die beste Idee, die das Universum je hatte. Doch das Universum hat viele beste Ideen. Felicia verliebt sich in Lil, eine Frau, die niemand länger kennt als eine Nacht. Lil ist fremd in dem Land, in dem sie lebt. Lil will zurückgehen in das, was die Leute ihre Heimat nennen. Sie fragt Felicia, ob sie mitkommt. Zusammen machen sich die beiden Frauen auf die Reise. Sie versuchen, ein anderes Leben zu führen in diesem anderen Land am Schwarzen Meer, in Lils Land. Doch dort sind beide fremd. Felicia ist ohne Sprache, ohne Arbeit, und Lil ist hin- und hergerissen zwischen Ankommen und wieder Wegwollen.
Hakan Savaş Mican inszeniert das Stück über drei junge Menschen, die um Akzeptanz kämpfen in einer Welt, in der Beziehungen keine Privatsache sind und man dem Staat ihre traditionelle Form schuldet.


Schwimmen Lernen - von Sasha Marianna Salzmann. Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters im Rahmen von Dogland 2. Dogland 2 ist eine Koproduktionsreihe zur NachwuchsförderungIn Kooperation mit dem Ballhaus Naunynstraße, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Aufführungsrechte beim Verlag der Autoren GmbH & Co. KG.

 

Premiere: 17. November 2011 // Zurzeit keine Termine

Team

Ausstatter

Musik

Dramaturgie

Besetzung

Marina Frenk

Anastasia Gubareva

Dimitrij Schaad

Pressestimmen

„Hakan Savaş Micans Versuchsanordnung zu Marianna Salzmanns überzeugt in seiner poetischen Offenheit, seinem Schweben zwischen harter Realität und der Wunscherfüllung des Traums, er ist ein Liebeslied und ein schmerzvolles Gedicht – voller Leichtigkeit und Humor, aber eben auch erfüllt von großer Traurigkeit. er erzählt von einer Welt, die es nicht leicht macht, Heimat zu finden.“

Stage and Screen, Sascha Krieger