New Jewish Voices_Die Vorhaut meines Herzens
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New Jewish Voices

Performative Erkundungen über das jüdische Wir heute

stagediving

DIE VORHAUT MEINES HERZENS 


Regie Sapir Heller
Mit Tamer Arslan
Text/Dramaturgie Sasha Marianna Salzmann

»Jüdische Frauen essen gerne Vorhäute. Um Söhne zu bekommen. Das macht die fruchtbar. Und damit keine andere Frau die Vorhaut deines Sohnes wegfrisst, um selber einen Sohn zu bekommen, musst du es in dem Synagogen-Vorgarten begraben.«

Tamer Arslan wühlt sich in Erde vor einer Synagoge. Seit seine Vorhaut verloren gegangen ist, kann er nicht mehr schlafen. Bis ihm Gott erscheint in Gestalt der Sapirushka Hellerovitsch und die ist gar nicht der Meinung, dass Juden ihre Vorhäute mit den Moslems teilen sollten...





FEYGELE

Von und mit Tobias Herzberg
Ausstattung Marcus Karkhof
Dramaturgie Dustin Hofmann

Yiddish: feygele ‎(plural feygeles)

  1. A male who is or who is thought to be homosexual.
  2. A very young girl.
  3. (dated) A little bird. (wiktionary.org)


Der englische Begriff »faggot« geht auf den jiddischen Ausdruck »feygele« zurück, der ursprünglich «Vögelchen« bedeutete. Aus dem jiddischen Federwesen wurde im Englischen ein Schimpfwort, später ein stolzer Kampfbegriff der schwulen Subkultur. Tobias Herzberg ist queer und cis, jüdisch und deutsch und lebt in der Schweiz. 

In seiner Lecture Performance FEYGELE beforscht er jüdische Identitätskonstruktionen aus einer queeren Perspektive. Es geht um Körper, Zugehörigkeit und Ausgrenzung, um Entscheidungen – und um »ausgestirnte Himmel«, um es mit Walter Benjamin zu sagen.: It is as much a choice to be religious as it is a choice to be a queer.

 
Diese Produktion wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung durch das Schauspielhaus Zürich.





FUCK YOU MOLDOVA!

Von und mit Marina FrenkAnton Berman und Kostia Rapoport

Ensemble-Mitglied Marina Frenk, geboren in Moldawien als es noch sowjetisch war, hat russisch-jüdische Wurzeln und lebt seit ihrer Kindheit in Europa. Keine Moldawierin zu sein, nicht wirklich Deutsche, Russin oder Jüdin, bedeutet für sie auch, ein Mensch ohne Nationalität zu sein. Was also, wenn man quasi schon als Ausländer*in auf die Welt gekommen ist?

Von und mit
Tamer Arslan
Von und mit
Sapir Heller
Von und mit
Tobias Herzberg