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PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG
Eine Koproduktion mit dem schauspielfrankfurt

Premiere am 26. Januar 2007 im Maxim Gorki Theater Berlin

Zwei Mal schon hat der junge Prinz Friedrich im Krieg gegen die Schweden bei Fehrbellin versagt. Und die nächste Schlacht ist nah. Geschwächt vom Kampf fällt er in einen tiefen Traum. Es ist ein Traum vom Ruhm – und von der Liebe. Homburg ahnt nicht, wie nah ihm die angebetete Natalie bereits ist. Gefangen in seinen Träumen überhört er die Anweisung des Kurfürsten, nicht ohne ausdrücklichen Befehl in die Schlacht einzugreifen. Als er den rechten Moment gekommen sieht, greift er ohne zu Zögern an und erringt den entscheidenden Sieg über die Schweden. Ohne Befehl. Dem Siegestaumel folgt der tiefe Sturz. In einem schnellen Verfahren wird die Todesstrafe verhängt. Der Prinz glaubt zu träumen. Trudelnd bewegt er sich zwischen Schicksalsergebenheit, Sehnsucht nach Leben und abgrundtiefer Furcht. Einzig der Kurfürst kann ihn nun noch retten. Natalie tut alles, um ihren Geliebten ins Leben zurück zu holen. Im Angesicht des Kurfürsten aber trifft Homburg seine Entscheidung schließlich allein im Namen seines Gewissens.
Im von napoleonischen Truppen besetzten Berlin greift der chancenlose Dichter Kleist ein Jahr vor seinem Selbstmord zu einem letzten Strohhalm und beschwört Selbstaufgabe und Opfertod. Armin Petras befragt die Standpunkte der Figuren in Kenntnis des aktuellen Lebensgefühls in der Mark Brandenburg und inszeniert Kleists preußisches Traumspiel als zeitgenössischen Alptraum.

Nominiert für den Friedrich-Luft-Preis 2007 der Berliner Morgenpost
Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg Peter Kurth Die Kurfürstin Susanne Böwe Prinzessin Natalie von Oranien Sandra Bayrhammer Prinz Friedrich Arthur von Homburg Robert Kuchenbuch Oberst Kottwitz Andreas Haase Graf Hohenzollern Gunnar Teuber Regie Armin Petras Bühne Katrin Brack Kostüme Aino Laberenz Video Chris Kondek Dramaturgie Andrea Koschwitz
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