DER GEIZIGE
PeterLicht nach Molière
Ein Familiengemälde
Premiere am 20. Februar 2010 im MGT Berlin
Der Generationenkonflikt ist keine Erfindung der Mediengesellschaft, sondern ein alter Hut. Schon Molière wusste, worum es dabei eigentlich geht: um Geld. Sein "Geiziger“ Harpagon ist in der unangenehmen Situation, von jungen Menschen umgeben zu sein, die alle auf seinen Tod warten, um an ihr Erbe, seinen Reichtum, heranzukommen. Doch das Misstrauen in seine Kinder und Bediensteten gibt Harpagon die Energie, die er zum Weiterleben braucht. Er verliebt sich in die Verlobte seines Sohnes und entwickelt immer neue Strategien, um das Gesammelte zu bewahren und gleichzeitig zu vermehren. Den Jungen gelingt es nicht, sich von dem Gedanken, dass ihnen etwas zusteht, zu lösen. Sie haben sich eingerichtet in einem Warteleben im Vorzimmer der Biografie ihres Vaters. Aber der Druck erhöht sich: was passiert mit den Erben, wenn die Alten immer älter werden?
Harpagon bittet zu Tisch und bei Tisch wird gesprochen – von Geld und Generationen.
PeterLicht hat im Auftrag des Maxim Gorki Theaters ein dramatisches Familiengemälde geschrieben, das Motive von Molières berühmter Komödie aufnimmt und sie auf ein Land bezieht, in dem es zu viel von allem gibt, nur schlecht verteilt. Die Alten haben das Geld und die Jungen wollen es haben. Die Generationenfrage heißt: Wer ist dran?
Papa Harpagon
Peter Kurth,
Peter Kurth Cléanthe, sein Sohn
Robert Kuchenbuch,
Robert Kuchenbuch Elise, seine Tochter
Hilke Altefrohne,
Hilke Altefrohne Valère, der Lurker
Johann Jürgens,
Johann Jürgens La Flèche, ein Freund Cléanthes
Matti Krause,
Matti Krause Onkeltante
Sabine Waibel,
Sabine Waibel Regie
Jan Bosse,
Jan Bosse Bühne
Stéphane Laimé,
Stéphane Laimé Kostüme
Kathrin Plath,
Kathrin Plath,
Jonas Landerschier,
Jonas Landerschier Dramaturgie
Andrea Koschwitz,
Andrea Koschwitz,
Ludwig Haugk,
Ludwig HaugkTermine: